Politische Interventionen

Longo maï will nicht nur durch das eigene Vorbild politisch wirken, sondern entwickelt selbst politische Aktionen in Transkarpatien, in Osteuropa, um das Mittelmeer und in Costa Rica. Ein Schwerpunkt der politischen Arbeit von Longo maï und dem eng kooperierenden Europäischen Bürgerforum (EBF) ist seit dem Jahr 2000 eine Sensibilisierungskampagne über das Schicksal der zumeist aus Afrika stammenden Landarbeiter in Andalusien, die in den Früchte- und Gemüseplantagen unter erbärmlichen Bedingungen beschäftigt werden. Seit den 1990er-Jahren unterhält Longo maï Kontakte in Mali und unterstützte später das Dorf Falea in seinem Kampf gegen eine Uranmine. Die Saatgutkampagne „Zukunft säen – Vielfalt ernten“ war gegen die europäischen Gesetze gerichtet, welche die Aneignung (Patentierung) des Saatgutes durch die grossen Konzerne ermöglicht hätten. Weiter setzt sich Longo maï für die Sans Papiers in verschiedenen Ländern ein und unterhält zahlreiche Kontakte mit verwandten Projekten.

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